Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10.09. haben wir gemeinsam mit rillo_artworks ein Graffiti gestaltet, welches an einer öffentlichen Fläche im Dortmunder Raum an der Trapprennbahn zu bestaunen ist. Wir möchten nicht nur an die durch Suizid Verstorbenen gedenken, sondern auch die Öffentlichkeit auf die verdrängte Problematik der Suizidalität aufmerksam machen. 2023 war der Suizid die häufigste Todesursache in der Altersgruppe bei 10 bis 25 jährigen.
Wir möchten uns für die Suizidprävention stark machen und allen Betroffenen eine Stimme geben.
Für uns war das ein ganz besonderer Tag.
Ein Gespräch kann Leben retten.
8 von 10 Menschen kündigen ihren Suizid vorher an und sprechen darüber. Doch leider ist es immer noch so, dass die Gesellschaft zögert, offen über Suizid und mentale Gesundheit zu sprechen. Dabei kann jede*r etwas tun, um Betroffenen zu helfen. Lasst uns gemeinsam das Thema sichtbar machen.
Leider sind wichtige Hilfsangebote immer noch viel zu unbekannt, obwohl sie jungen Menschen dringend benötigte Unterstützung bieten können.
Auch deswegen haben wir uns dazu entschieden in den öffentlichen Raum zu gehen und zu zeigen:
Wir sind da. Du bist nicht allein!
Lasst uns füreinander da sein. Nur gemeinsam können wir das Schweigen brechen!
Wir haben die Peerausbildung beendet und heißen acht neue Peerberater*innen im Team willkommen. Nach der dreimonatigen Ausbildung begleiten sie nun Ratuschenden via Mail, die sich in großer Not an [U25] Dortmund gewandt haben.
Wir freuen uns die neuen Peerberater*innen im Team willkommen zu heißen und freuen uns auf die gemeinsame, weitere Zeit!
[U25] Dortmund hatte diese Woche Besuch von Mitglieder*innen des Bündnis 90/DIE GRÜNEN.
Wir durften unsere Arbeit vorstellen und insbesondere unser schulisches Suizidpräventionsangebot [AUSWEG]LOS, welches wir seit letztem Jahr in Dortmund anbieten können.
Danke für das außerordentliche Interesse an unserer Arbeit und den netten Austausch.
Unsere neue Peerausbildung ist gestartet. Acht junge Menschen lassen sich in den kommenden Monaten zu ehrenamtlichen Peerberater*innen bei [U25] Dortmund ausbilden.
Am ersten Tag stand neben dem gegenseitigen Kennenlernen auch ein erster theoretischer Input zu den Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Suizidalität in Deutschland an. Zudem durften sich die angehenden Peerberater*innen mit ihren Hoffnungen, Wünschen und Befürchtungen gegenüber der Peerausbildung und dem Ehrenamt auseinandersetzen. Es war ein richtig schöner Start in die Peerausbildung und wir freuen uns auf die kommenden gemeinsame Zeit mit euch!
Auch dieses Jahr möchten wir uns ganz herzlich bei der ProFiliis Stiftung für die beachtliche Fördersumme bedanken, mit der sie das Angebot [U25] Dortmund nun schon das sechste Jahr in Folge unterstützt. Die damit signalisierte Wertschätzung unserer Arbeit bedeutet uns sehr viel!
Unsere nächste Peerausbildung startet am 09.03.2024.
Inhalte der Ausbildung sind unter anderem Suizidalität, Krisen, wie selbstverletzendes Verhalten, sexualisierte Gewalt, Tod und Trauer sowie verschiedene Methoden der Mailberatung und der Umgang mit eigenen Krisen und Grenzen. Nach der Ausbildung unterstützen wir dich natürlich in der Beratung und treffen uns alle zwei Wochen zur Supervision.
Für mehr Infos schaue auf unserer Website vorbei www.u25-dortmund.de
Letzte Woche haben wir das Jahr mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier ausklingen lassen.
Nun möchten wir das Jahr 2023 mit einem kurzen Jahresrückblick Revue passieren lassen und möchten euch/Sie als Lesende einen Einblick in unser Jahr geben.
Dieses Jahr haben wir gleich zwei Peerausbildungen beendet und konnten dadurch vierzehn neue Peerberater*innen im Team willkommen heißen. Insgesamt haben sich dadurch 32 ehrenamtliche Peerberater*innen über das Jahr 2023 hinweg bei [U25] Dortmund engagiert und standen Hunderten Ratsuchenden via Mail zur Seite und haben mit ihren Nachrichten Hoffnung verschickt.
Zudem hat [U25] Dortmund Zuwachs in Form einer weiteren Fachkraft bekommen. Seit dem 01.06.2023 unterstützt eine weitere pädagogische Fachkraft das Angebot [U25] Dortmund. Möglich ist das durch eine kommunale Förderung geworden. An der Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei allen Unterstützer*innen bedanken und ganz besonders bei der SPD Ratsfraktion, die unseren Haushaltsantrag eingebracht haben.
Fokus soll nun auch auf die weiterführende Suizidprävention in Dortmund in Form von Schulprävention, Workshops für soziale Einrichtungen sowie Fortbildungen gelegt werden. Erste Veranstaltungen konnten bereits durchgeführt werden. So waren wir im offenen Treff von Sunrise, ein Angebot für junge Menschen bis 23 Jahre der LSBPATINQ+ Community. Darüber hinaus haben wir für Fachkräfte des Sleep In Stellwerk und der Jugendschutzstelle Stellwerk eine Fortbildung gemacht. Im nächsten Jahr sind weitere Fortbildungen und Veranstaltungen geplant.
Darüber hinaus wurde dieses Jahr der Dortmunder Arbeitskreis Trauer, Suizidalität und Tod ins Leben gerufen. Er ist ein Zusammenschluss von Fachkräften, kommunalen Akteur*innen und freien Trägern der Jugendhilfe. Der Dortmunder Arbeitskreis Trauer, Suizidalität und Tod dient der Vernetzung, dem Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und dem Entwickeln neuer Ideen und Projekte. Zudem werden Qualifizierungsangeboten und Veranstaltungen zum Thema Suizidprävention und Trauerbegleitung durchgeführt. Ich bin sehr stolz, dass [U25] Dortmund Teil des Arbeitskreises ist und das Thema Suizidalität sichtbarer wird.
Im September und Oktober gab es rund um den Welttag der Suizidprävention einen besonderen Monat bei [U25]. Einen Monat lang waren die elf [U25] Standorte möglichst durchgängig mit ihrer Weiche auf grün, sodass sich jederzeit neue Ratsuchende anmelden konnten. Das Ergebnis war überwältigend: in einem Monat haben sich deutschlandweit 186 Ratsuchende registriert, das sind rund 47 Ratsuchende pro Woche. Die Zahlen verdeutlichen wie hoch der Bedarf an niederschwelliger Beratung ist und was [U25] leisten könnte, wenn es mehr personelle Kapazitäten vorhanden wären.
Zum Schluss möchten wir uns als [U25] Dortmund Team bei allen Menschen und Organisationen ganz herzlich bedanken, die dazu beigetragen haben, dass wir auf ein außerordentlich schönes Jahr zurückschauen können. Ein ganz großer Dank gilt natürlich auch all jenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die uns ihr Vertrauen schenken und die wir durch unser Beratungsangebot unterstützen und begleiten durften. DANKE für euren Mut und euer Vertrauen!
Ein großer Dank geht natürlich auch an alle ehrenamtlichen Peerberater*innen, die dieses Jahr [U25] Dortmund wieder großartig unterstützt haben und unzähligen Ratsuchenden unterstützend zur Seite gestanden haben. Danke für euren Einsatz und eure Mails, durch die ihr auch in diesem Jahr wieder ein bisschen Zuversicht und Hoffnung in die Welt getragen habt.
Wir blicken optimistisch und motiviert in die Zukunft und wünschen Ihnen und euch eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr 2024!
Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10.09. möchten wir nicht nur an die durch Suizid Verstorbenen gedenken, sondern auch die Öffentlichkeit auf die weitgehend verdrängte Problematik der Suizidalität aufmerksam machen. Viele Akteur*innen der Suizidprävention, der Seelsorge und anderen Einrichtungen veranstalten am 10.09. weltweit, Aktionen, um die Öffentlichkeit zu informieren und zu sensibilisieren.
Der 10. September ist ein Tag der Aufklärung sowie Sensibilisierung, aber auch ein Tag an dem die Erfahrungen von Verlust und Trauer geteilt werden.
Auch dieses Jahr fand am Gedenkort an die durch Suizid Verstorbenen im Dortmunder Stadewäldchen eine Gedenkveranstaltung statt. Die Veranstaltung wird durch die Hinterbliebenen Gruppe des Krisenzentrum Dortmunds sowie Mitarbeitenden des Krisenzentrum Dortmunds veranstaltet. Wie auch in den letzten Jahren waren auch wir von [U25] Dortmund dabei. Neben den Hinterbliebenen, Angehörigen, Mitarbeitenden, Mitglieder*innen des Förder- und Freundeskreises und Vertreter*innen des Klinikum Wetsfalens war auch die 3. Bürgermeisterin Dortmunds Frau Ute Mais vor Ort und hat das Grußwort der Veranstaltung gesprochen.
Auch wir hatten dieses Jahr einen Beitrag. So hat uns eine unserer Ratsuchenden ihr okay gegeben eines ihrer Gedichte mit den Answenden zu teilen. Ihre Peerberaterin hat das Gedicht sehr gefühlvoll vorgetragen. Ihr ist es gelungen die Gefühle in dem Gedicht ganz wunderbar zu transportieren, sodass alle Anwesenden zutiefst gerührt von den ehrlichen und aufrichtigen Worten waren.
Nach dem Vorlesen des Gedichtes wurden die Namen der Verstorbenen vorgelesen und die Angehörigen und/oder Hinterbliebenen haben jeweils eine weiße Rose unter den Baum des Gedenken gelegt. Anschließend wurde ein großer Kreis gebildet indem sich alle an die Hände genommen haben und eine Schweigeminute wurde eingeleitet in Gedenken an die Verstorbenen und als Zeichen der Verbundenheit.
Das Ganze wurde musikalisch durch eine Saxofonistin begleitet.
Allen Hinterbliebenen möchten wir unser aufrichtiges Mitgefühl aussprechen und alldenjenigen, die sich gerade in großer seelischer Not befinden, schicken wir ganz viel Kraft.
Auch dieses Jahr hatten wir ein tolles Sommerfest bei bestem Wetter und ausgelassener Stimmung. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es für uns zum Dortmunder Phönixsee. Dort haben wir Tretboote gemietet und konnten die Seele baumeln lassen und ruhige Minuten genießen. Das ein oder andere Wettrennen gab es dann aber doch und gemeinsam hatten wir einen tollen Tag.